Geschichte der Blasmusik in Pinkafeld


Tätigkeiten der Stadtkapelle von 1979 bis 2009


Auf Initiative von Musikschullehrer Josef Schuh, Bgm. OSR E. Kainrath, OAR F. Harivar, Rudolf Braunstein und einiger Eltern fand am 7. November 1979 im Gasthaus Szemes die Gründung der Stadtkapelle Pinkafeld (damals noch Jugendkapelle Pinkafeld) statt. Die Jugendkapelle wurde 1979 gegründet, da die Abwanderung der Kapelle nach Wiesfleck durchgeführt wurde und es nicht genug Platz für zwei Kapellen gab. Eine Fusion wurde nicht in Betracht gezogen.

Der musikalische Höhepunkt in den ersten Jahren der Vereinstätigkeit (1979 bis 1985) war das jährlich stattfindende Weihnachtswunschkonzert im Rathaussaal Pinkafeld.

Da aufgrund der wachsenden Anzahl – sowohl an Musikern/Musikerinnen als auch an Besuchern/Besucherinnen – der Rathaussaal für dieses Konzert zu klein wurde, entschloss man sich im Jahre 1986, in den Turnsaal der Hauptschule zu übersiedeln und anstelle des Weihnachtswunschkonzertes ein Neujahrswunschkonzert jeweils am 1. Jänner abends durchzuführen.

Seit dem Jahr 2007 findet das Neujahrskonzert im Hörsaal der Fachhochschule Pinkafeld statt. Wir genießen das anspruchsvolle Ambiente des Hörsaales der FH sehr und hoffen, auch in Zukunft dort noch viele Neujahrskonzerte veranstalten zu dürfen.

Als Höhepunkte in den 80er Jahren können die Bezirksmusikerbälle 1985 und 1986 sowie das internationale Serenadenkonzert 1987 betrachtet werden.

Ein besonderes Ereignis für die Stadtkapelle war die Aufführung eines Klassikers der österreichischen Blasmusikgeschichte „Der Traum eines österreichischen Reservisten“ von Carl Michael Ziehrer am 23. Mai 1998 im „Luftgrobm“ Buchschachen. Dieses großartige Tongemälde wurde unter der Leitung von Mag. Kurt Urbauer aufgeführt. Das Großorchester wurde vom MV Markt Allhau, dem MV Bernstein und der Stadtkapelle Pinkafeld abgebildet.

Als Fixpunkt im Pinkafelder Fasching gilt seit Mitte der 90er Jahre das traditionelle Gschnas – zunächst im Gasthaus Portschy und später im Proberaum im Internat der HTL Pinkafeld.

Der Teilnahme an verschiedenen Wertungsspielen – sei es Konzert- oder Marschwertung – wird ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt.

Als Aushängeschild Pinkafelds unternahm die Stadtkapelle zahlreiche Auslandsreisen nach Deutschland, Frankreich und Ungarn.

Natürlich wird unsere Gemeinde durch die Stadtkapelle bei zahlreichen Musikertreffen auch im Inland würdig vertreten.

Als Bereicherung für Pinkafelder Festlichkeiten (Frühschoppen, Faschingsumzüge, Martini, Stadtfest, Umrahmung von kirchlichen Anlässen – Palmsonntags- und Fronleichnamsprozession, evangelisches Gemeindefest, …) steht die Stadtkapelle stets gerne zur Verfügung.


CoolKizz

 

Das Nachwuchsorchester „COOLKIZZ“ wurde im März 2007 von Kapellmeister Thomas Ritter gegründet. Die Idee zu diesem Projekt war es, jungen Musikern/Musikerinnen der Musikschule und der Bläserklasse der Hauptschule eine Plattform zu geben, gemeinsam in einem größeren Jugendensemble coole und fetzige Stücke für Kids (KIZZ) zu erarbeiten und aufzuführen. COOLKIZZ besteht derzeit aus 26 voll motivierten Jugendlichen.

 

Probelokale

 

Eröffnung des neuen Probelokales in der Volksschule Pinkafeld, Mai 1988

 

 

  Stadtmuseum 1979 – 1982
Hauptschule 1982 – 1985
Volksschule Klasse 1985 – 1988
Volksschule Turnsaal 1988 -1997
Rathaus 1997 – 1998
Volksschule Klasse 1998 – 1999
Internat HTL ab 2000

 

Zeittafel

 

Kapellmeister:
1979 bis 1982: Josef Schuh
1982 bis 2003: Kurt Urbauer
2003 bis 2006: Markus Rottenbücher
seit 2006: Thomas Ritter

 

Obmänner: 1979 bis 1995: Rudolf Braunstein
1995 bis 2004: Walter Kleinrath
2004 bis 2007: Thomas Karacsony
2007 bis 2009: Franz Dampf
2009 bis 2011: Günther Bauer
seit 2011: Peter Latschenberger